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Grafschafter Nachrichten (GN) vom 21.11.2019

 

 

 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 12.11.2019

 

 

 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 24.8.2019

 

 

 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 8.7.2019

 

 

 

 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 7.5.2019

 

 

 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 9.8.2018

 

 

 

 


 

Grafschafter Nachrichten (GN) vom 15.6.2018:

 

 

 


 

 Grafschafter Nachrichten (GN) vom 30.5.2018:

 

 


Grafschafter Nachrichten (GN) vom 4.6.2018

 

 


 

  

(WN) vom 15.3.2018: 

66 Notfall-Treffpunkte
Ein Code für mehr Sicherheit

Bad Bentheim - Kommt es bei einer Wanderung oder Radtour im Außenbereich zu einem medizinischen Notfall, so ist es beim Absetzen eines Notrufs oft schwer, den genauen Standort mitzuteilen. Dabei sollen jetzt in Bad Bentheim die neuen Notfall-Treffpunkte helfen. Von Guido Kratzke.

 

Bentheims Bürgermeister Dr. Volker Pannen unterstützte den Seniorenbeirat und nahm einen Schraubenzieher zur Hand, mit dem er die letzte von insgesamt 66 Hinweisschildern festschraubte. Foto: Guido Kratzke 

 

Über das gesamte Stadtgebiet verteilt wurden in den vergangenen Wochen 66 durchnummerierte Plaketten an Bänken, in Schutzhütten oder an Weggabelungen von beliebten Wander- und Radfahrrouten angebracht. Die Aufschrift „Notfall Treffpunkt“ macht ihre Bedeutung klar, die Notruf-Nummer 112 dient als Erinnerungshilfe, und das Kürzel BB mit drei folgenden Zahlen liefert Aufschluss über den in einer Datenbank eingepflegten Standort.

Die letzte Plakette schraubte Bentheims Bürgermeister Dr. Volker Pannen am Mittwochmorgen an ein Wartehäuschen an der Schützenstraße in Gildehaus. Dabei erhielt er reichlich Unterstützung vom örtlichen Seniorenbeirat. Dieser hatte die Aktion ins Leben gerufen und sich tatkräftig um die Umsetzung gekümmert. 

 

Diese Schilder sollen ab sofort bei Notfällen zur Orientierung helfen, damit die Rettungskräfte schnell den jeweiligen Standort erreichen können. Foto: Guido Kratzke 

 

„Wir hoffen, dass die Schilder nie benötigt werden“, erklärte Thorsten Schütz, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Aber im Fall der Fälle sollen sie für ein Mehr an Sicherheit sorgen. „Und zumindest für Notrufe müsste es an allen Standorten eine Versorgung durch Mobilfunknetze geben.“

Damit der Rettungswagen auch im Notfall den richtigen Ort ansteuert, wurden in den vergangenen Monaten intensive Vorarbeiten geleistet. Per Rad machte sich die Arbeitsgruppe des Seniorenbeirats auf und untersuchte das komplette Stadtgebiet von Nordhorn bis zum Gronauer Drilandsee. Im Anschluss daran legten die ehrenamtlich Tätigen die Standorte fest und pflegten die GPS-Koordinaten gemeinsam mit dem Team der Rettungsleitstelle ins System ein. Sie sorgten auch dafür, dass die Schilder gut sichtbar angebracht wurden. Finanziell unterstützt wurde die Umsetzung der Maßnahmen durch die Kreissparkasse der Grafschaft Bentheim. Auch flossen eigene Mittel des Beirates hinein, die aus dem Verkauf des Buches „Senioren erinnern sich“ erwirtschaftet wurden.

 

Die Kennzeichnung von Notfall-Treffpunkten hat auch in der Bentheimer Nachbarschaft für Interesse gesorgt. 

 

 Zur offiziellen Einweihung des Projektes kamen auch Vertreter der Seniorenbeiräte aus Schüttorf und Neuenhaus. Foto: Guido Kratzke   

 

In Ochtrup wurde ein vergleichbares System bereits im Herbst 2014 durch den Heimatverein ins Leben gerufen. Dort weisen auf den Schildern Codes mit dem Kürzel OCH und einer folgenden Ziffer auf den Standort hin. Der Bentheimer Seniorenbeirat hofft auf weitere Nachahmer.   

 

 


 

GN vom 14.3.2018:

Notfall-Treffpunkte sollen für schnellere Hilfe sorgen. Der Seniorenbeirat der Stadt Bad Bentheim hat rund um Bentheim und Gildehaus 66 Notfall-Treffpunkte eingerichtet. Diese sind als Koordinaten bei der Rettungsleitstelle hinterlegt. So kann schnell Hilfe zu Wandern und Radfahrern gelangen.
 

Deutlich sichtbar sind an den Notfall-Treffpunkten die jeweiligen Nummern sowie die Notrufnummer notiert. Foto: Meyer
 
Von Geertje Anneliese Meyer
 
gam Waldseite. „BB 020“ steht auf dem Metallschild, das Thorsten Schütz, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt
Bad Bentheim, und Bürgermeister Dr. Volker Pannen an die Schützhütte vor dem Bürgerhaus Waldseite anschrauben.
Hinter dem Zahlencode verbirgt sich eine simple, aber möglicherweise lebensrettende Idee. Wer in Bad Bentheim in
Notlagen gerät, kann nun beim Telefonat mit der Rettungsleitstelle nun die jeweilige Nummer des Notfall-Treffpunkts
nennen, um so den Rettungskräften schnell und unkompliziert genau beschreiben zu können, wo er ist.
„Im Stadtgebiet ist es einfach zu sagen, wo man ist, wenn man Hilfe benötigt. Hier im grünen Gürtel wird es jedoch
schwierig“, erläutert Schütz. Aus diesem Grund hat der Seniorenbeirat die Anregung einer Bad Bentheimerin, die ein
ähnliches System im Landkreis Stade entdeckt hatte, übernommen. Hinter dem Zahlencode verbergen sich die genauen
Koordinaten des jeweiligen Treffpunkts. Diese wurden bei der Leitstelle hinterlegt und daher können die Einsatzfahrzeuge
unkompliziert zu den Notfällen geschickt werden.
 
Insgesamt 66 Schilder haben Mitglieder des Seniorenbeirats inzwischen an Bänken, Schutzhütten und Radwegkreuzungen
installiert. „Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Standorte möglichst gut mit dem Rettungswagen erreichbar sind
und sich dort keine Funklöcher im Mobilfunknetz befinden“, erläutert Schütz. Innerorts gibt es keine Schilder – „dort gibt
es ja die Straßennamen und Hausnummern als Anhaltspunkte“, erklärt Schütz.
Insgesamt wurden 100 Schilder mit finanziellen Unterstützung der Kreissparkasse Grafschaft Bentheim angeschafft. „Ein
Teil der Finanzierung haben wir als Seniorenbeirat aus den Erlösen eines Buchprojekts übernommen“, sagt Schütz. Rund
1500 Euro haben die Schilder gekostet.
 
„Vielen Dank für das wunderbare Projekt“, lobt Volker Pannen. Die Notfall-Treffpunkte seien durch das private
Engagement der Beiratsmitglieder umgesetzt worden. „Damit schaffen Sie Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit
und Gesundheit“, sagt er. Insbesondere für die zahlreichen Gäste, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß innerhalb der Region
unterwegs seien, seien die Schilder eine wichtige Erleichterung. „Wer sich auskennt, kann zur Not noch den Weg
beschreiben, für Nichtortskundige ist das schwerer“, sagt Pannen.
 
Der Seniorenbeirat ist derzeit im Gespräch mit der Touristinformation. „Wir wünschen uns, dass es bei einem Neudruck
von Wander- und Radkarten einen Hinweis auf das Schild geben wird“, berichtet Schütz.
 
Ein Jahr lang hat es von der Idee bis zur Umsetzung gedauert. „Wir hoffen jedoch, dass sie nie in Anspruch genommen
werden müssen“, sagt der Seniorenbeiratsvorsitzende. Er und seine Mitstreiter wünschen sich, dass auch andere
Kommunen in der Grafschaft Bentheim das System übernehmen. Die Chancen stehen gut – so nahmen Vertreter der
Seniorenbeiräte Neuenhaus und Schüttorf am Mittwoch bereits bei der Montage des letzten Schildes teil. „Wir haben in
den vergangenen Monaten viel gelernt“, sagt Schütz lachend. So gebe es zahlreiche Möglichkeiten, Koordinaten aufzuschreiben.
Nun wollen er und sein Team ihr Wissen weitergeben.                                     

 


GN vom 16.01.2018

Leserbrief von Herrn Reinhard Wegge                    

 

 

 

Kommentar: was sind "normale" Dinge?  

 


 GN vom 28.12.2017: 

Wenn Treppen am Bentheimer Bahnhof zum Hindernis werden

Seit Monaten stehen die Fahrstühle am Bad Bentheimer Bahnhof still. Insbesondere um die Feiertage wird damit ein Gleiswechsel für viele Reisende mit schweren Taschen und Beeinträchtigungen ein großes Problem.

Wenn Treppen am Bentheimer Bahnhof zum Hindernis werden

Was für manche kein Problem darstellt, ist für Menschen mit einer Einschränkung, wie derzeit Horst Kanzler vom Seniorenbeirat ein unüberwindbares Hindernis. Foto: Meyer

 

Von Geertje Meyer 

Bad Bentheim. Horst Kanzler aus Bad Bentheim hat sich auf seine Reise vorbereitet. Extra hat er einen Koffer gekauft, der vier Rollen hat und einhändig gelenkt werden kann. So kann er in der anderen Hand seinen Stock halten, den er aufgrund einer Hüftverletzung benötigt. Langsam, aber einigermaßen sicher kann der Senior so laufen. Er freut sich auf den Urlaub, hat aber Angst vor der Rückkehr. „Wir werden spät abends auf Gleis 2 ankommen“, erzählt das Mitglied des Bad Bentheimer Seniorenbeirats. Das Problem: Die Aufzüge am Bad Bentheimer Bahnhof sind nach wie vor unnutzbar. „Wir haben im Herbst gebucht und uns darauf verlassen, dass es dann wieder geht“, sagt er.

Doch der Fahrstuhl, der eigentlich in der vergangenen Woche freigegeben werden sollte, steht weiter still. Hinter einem Bauzaun ist er zwar zu sehen, aber unbrauchbar. Damit wird die Ankunft auf Gleis 2 zu einem großen Hindernis. Horst Kanzler kann zwar mit Stock inzwischen ganz gut laufen, aber den Koffer kann er nicht in der anderen Hand hinuntertragen. Das heißt, dass er mit seinen Taschen an Gleis 2 stranden wird. „Also werde ich jemanden um Hilfe bitten müssen, aber nicht immer ist jemand da“, sagt er. „Und wenn alles nichts hilft, werde ich wohl einen Taxifahrer rufen und bitten, ob er mir mein Gepäck hinunterträgt.“

In den Tagen vor Weihnachten, am 21. und 22. Dezember, soll die Bahn extra Träger am Bahnhof positioniert haben. „Die zwei Leute haben dann geholfen, aber es wurde gesagt, dass es ein zu geringes Fahrgastaufkommen gibt, um das jeden Tag zu machen“, berichtet Kanzler. Also bleibt ihm und anderen Hilfsbedürftigen nur auf die Unterstützung von Mitreisenden zu hoffen.

„Viele werden sich um andere Lösungen wie eine Mitfahrgelegenheit oder die Ankunft an einem anderen Bahnhof bemüht haben“, ist sich der Senior sicher. Es sei peinlich für die Deutsche Bahn, dass es in einer Kurstadt wie Bad Bentheim über so lange Zeit keinen Fahrstuhl am Bahnhof gebe. Schließlich kämen täglich Patienten für die Reha-Klinik genau dort an.

„Wir als Seniorenbeirat haben mehrfach mit Bürgermeister Dr. Volker Pannen gesprochen und er wiederum hat mit der verantwortlichen Bahn gesprochen und sich stark gemacht“, berichtet Kanzler.

Getan habe sich trotzdem leider nicht viel. „Wir hoffen, dass die Aufzüge im neuen Jahr endlich funktionieren werden“, betont Horst Kanzler. Aber bei seiner Ankunft aus dem Urlaub wird es wohl noch nicht soweit sein.


 
 GN vom 30.10.2017:

Senioren sorgen sich um die Pflege im Alter

„Nicht nur in der Grafschaft fehlt es in vielen Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Altenpflege an qualifiziertem Personal“, sagte Kurt Kolberg, Leiter des Seniorenzentrums Am Schlosspark, während einer Gesprächsrunde mit Seniorenbeiräten.

 Senioren sorgen sich um die Pflege im Alter

 Heimleiter Kurt Kolberg führt die Mitglieder der Seniorenbeiräte durch die Einrichtung an der Diana. Foto: Meyer

 

gn  Bad Bentheim. Kolberg weiß, wovon er spricht. Gerade seien für die Pflegeeinrichtung „An der Mühle“, die von DRK und Diakonie betrieben wird, Stellen ausgeschrieben worden. „Wir haben eine Prämie von 1000 Euro für diejenigen ausgeschrieben, die die Probezeit überstehen. Beworben hat sich niemand“, berichtet er. Auch Anwerbungsprämien von 500 Euro hätten keinen Erfolg gebracht.

Dass es so nicht weiter gehen kann, darüber waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig. „Warum lassen wir uns das eigentlich gefallen“, fragte eine Zuhörerin. „Wir landen hier doch auch bald im Bett“, ergänzte sie. Ganz einig waren sich die Teilnehmer an diesem Punkt jedoch nicht, so wurde unteranderem für die Pflege in der gewohnten Familie plädiert. Das sei ein zweischneidiges Schwert, wie schnell deutlich wurde.

„Es ist eine besondere Verantwortung, man muss auch die Möglichkeit haben, darüber zu sprechen“, betonte ein Seniorenbeiratsmitglied. Offen berichtete eine Betroffene von den Schwierigkeiten, ihre demenzkranke Mutter zuhause zu versorgen. „Eine Betreuung zuhause ist vielleicht wünschenswert, aber oft finanziell nicht tragbar. Man kann so etwas nicht mit Ehrenamtlichen leisten“, sagte sie.

Doch auch für den Bereich der häuslichen Altenpflege fehlen Fachkräfte. Bentheims Bürgermeister, Dr. Volker Pannen, der ebenfalls zu der Gesprächsrunde eingeladen war, schlug vor, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. „Mit entsprechenden Sprach- und Fachkenntnissen könnte so Entlastung geschaffen werden“, sagte er.

Eine Lösung für die Misere fanden die Anwesenden nicht, deutlich wurde jedoch, dass sowohl Landes- als auch Bundespolitiker mit ins Boot geholt werden müssten, um die Situation in der Altenpflege zu verbessern – egal ob im häuslichen Rahmen oder in Einrichtungen. „Auch haben wir unterschiedliche Meinungen: Wir brauchen Hilfe“, appellierte Kolberg an seine Gäste.

 

 


 GN vom 14.10.2017:

  

 

 


  

 

GN vom 22.04.2016

4000 Bentheimer Senioren erhalten Post

Zweite Umfrage des Seniorenbeirats zum Leben in der Stadt – Zwölf Seiten mit Fragen

 

heimer Senioren erhalten Post
 
Jeder Brief wird persönlich unterschrieben: In der kommenden Woche bekommen die Bentheimer Senioren Post vom Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Thorsten Schütz (links) und Bürgermeister Dr. Volker Pannen. Foto: Ernst
 
Von Carolin Ernst 

Wie gefällt Senioren das Leben in Bad Bentheim? Das will der Seniorenbeirat mithilfe einer Umfrage erfahren. Dafür werden in der kommenden Woche 4000 Briefe an alle verschickt, die älter als 63 Jahre sind.

Bad Bentheim. Mühe scheuen Thorsten Schütz, Vorsitzender des Bentheimer Seniorenbeirats, und Bürgermeister Dr. Volker Pannen nicht: Jeder Brief, der in der kommenden Woche an einen Bentheimer Senioren geschickt wird, trägt die Unterschrift der beiden Herren. Und das heißt immer, dass 4000 Exemplare des Schreibens unterzeichnet werden wollen. In dem Brief bitten beide um Mithilfe: Sie wollen wissen, wie die Senioren der Stadt – also allen, die älter als 63 Jahre sind – ihr Leben hier gefällt.

Deswegen wird nicht nur ein Brief verschickt, sondern auch eine zwölfseitige Umfrage. „Erst waren wir bei acht Seiten. Aber im Sinne der Lesbarkeit haben wir die Schriftgröße verändert“, erläuterte Thorsten Schütz im Gespräch mit den GN. „Da müssen wir an die Geduld der Befragten appellieren.“

Zum zweiten Mal wird eine solche Umfrage unter den Senioren der Stadt gemacht. Vor sieben Jahren wurden mit Antritt des Seniorenbeirats 3500 Briefe verschickt – 500 weniger als bei der Neuauflage. „Daran sieht man schon, wie sehr die Bevölkerungsgruppe gewachsen ist“, sagte der Bürgermeister. Mehr als 1100 ausgefüllte Fragebögen wurden bei der ersten Umfrage zurückgeschickt. „Das war ein hervorragendes Ergebnis, das wir gern wieder erreichen würden“, meinte Pannen weiter.

Der Fragebogen von 2009 hat als Basis für die Neuauflage gedient. „Wir wollen die Ergebnisse möglichst gut vergleichen können, um zu sehen, in welchen Lebensbereichen sich etwas verbessert oder verschlechtert hat“, führte Schütz aus. Allerdings wurden auch neue Themen eingefügt, die vor sieben Jahren noch keine Rolle gespielt haben, zum Beispiel zur Internetnutzung oder zu verschiedenen Wohnformen im Alter.

Ausgearbeitet wurden die Fragen in Zusammenarbeit mit einer Masterstudentin der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster, Nora-Jean Harenbrock. Im November 2015 kam die Idee zu der erneuten Umfrage auf. Ein Redaktionsteam des Beirats hat sich mit der Studentin um die Fragen gekümmert. „Frau Harenbrock wird auch die Auswertung übernehmen“, erläuterte Schütz. Vorgestellt werden sollen die Erkenntnisse Ende des Jahres. Dabei ist eine Präsentation für den Rat der Stadt geplant sowie eine öffentliche Veranstaltung.

„Ich glaube, dass schon durch die erste Umfrage die Bedürfnisse der Senioren stärker bei der Politik in den Fokus gerückt sind“, meinte der Bürgermeister im Gespräch mit den GN. Die neuen Ergebnisse sollen in die Arbeit des Seniorenbeirats einfließen, aber auch bei der Ausrichtung der Stadtentwicklung eine Rolle spielen.

 

 

 


 

" An Burg und Mühle" vom 21.04.2016

 

„Senioren erinnern sich ... damals an Burg und Mühle“

 

Ernst-Dieter Oehler gibt Idee zu neuem Buch des Seniorenrates

 

 

Ernst-Dieter Oehler mit einem Exemplar des Buches „Senioren erinnern sich ... damals an Burg und Mühle“Foto: Abel

 

 

 

ha BAD BENTHEIM. „Ein empfehlenswerte Lektüre, die einen großen Leserkreis verdient“, so der Tenor der Käufer, die das kleinformatige Buch „Senioren erinnern sich …damals an Burg und Mühle“ gelesen haben.

 

Ursprüngliche Intention des Buches, das vom Seniorenbeirat der Stadt Bad Bentheim herausgegeben wurde, war es, Senioren Gelegenheit zu geben, ihre Erinnerungen aufzuschreiben und anderen mitzuteilen.

 

Wie Ernst-Dieter Oehler, der die Idee zu diesem Buch entwickelt und umgesetzt hat, verrät, erwartete der Seniorenbeirat ursprünglich Geschichten über Erinnerungen an frühere Einrichtungen, die es so nicht mehr gibt, beispielsweise das alte Bentheimer Freibad, der Bahnhof Süd oder die Gaststätte Bremer.

 

Herausgekommen sind auch Geschichten über persönliche Erlebnisse, einige über ganze Lebensphasen. Ebenso Geschichten über besondere Menschen, Geschichten von jungen Menschen über ältere, humorvolle Geschichten und solche ernsterer Art, sowohl in Prosa als auch in Gedichtform, also eine bunte Mischung.

 

Der besondere Nebeneffekt liegt darin, dass für nachfolgende Generationen Bräuche und Besonderheiten festgehalten werden, die es so nicht mehr gibt oder die auszusterben drohen.

 

Das Buch umfasst 167 Seiten und beinhaltet 44 Geschichten von 38 Autoren, deren Durchschnittsalter bei über 70 Jahren liegt. Die älteste lebende Autorin ist 89 Jahre alt. Die meisten Autoren wohnen am Ort, also in Gildehaus oder in Bentheim, manche außerhalb, ein Autor sogar in Melbourne. Das Buch hat eine Auflage von 1000 Exemplaren und kostet 10,90 Euro. Verkaufsstellen sind in Gildehaus: Hölscher und Beernink Bonikowski; in Bad Bentheim Kleine-Ruse, Wilhelmstraße, Kleine-Ruse, Schlossstraße, Buchhandlung am Schlosspark, Bahnhofstraße, Tourist-Information, Schlossstraß

 


 

Grafschafter Nachrichten vom 24.03.2016

 

Zeitreise im Buchformat

 

Senioren veröffentlichen ihre Erinnerungen an Bad Bentheim und Gildehaus

 

 

 

 

 

 

Senioren erinnern sich“: Nach 16 Monaten Arbeit freuen sich (links) Ernst-Dieter Oehler und Thomas Schütz über die Veröffentlichung des Buchprojekts „... damals an Burg und Mühle“ des Seniorenbeirates.

 

 

 

 

 

Von Laura Fühner 

 

Bad Bentheim. Es sind Geschichten, die normalerweise am heimischen Küchentisch erzählt werden – doch jetzt für die Ewigkeit niedergeschrieben sind. In dem Buch „Senioren erinnern sich.  .  . damals an Burg und Mühle“ haben Senioren ihre persönlichen Erinnerungen an ihre Heimat Bad Bentheim und Gildehaus festgehalten. Der Querschnitt dieser Alltagsgeschichten ist groß. In 44 Artikeln von insgesamt 38 Autoren wird authentisch von durchzechten Nächten beim Sparfest im alten Gasthaus Bremer oder auch von wilden Jugendstreichen am alten Bahnhof Bentheim Süd berichtet.

 

Der Fokus liegt auf Geschichten über Einrichtungen und Institutionen, die es so nicht mehr gibt“, sagte Ernst-Dieter Oehler, der die Idee zu dem Projekt des Seniorenbeirates der Stadt Bad Bentheim hatte. 16 Monate dauerte es, bis sich die Idee im Seniorenbeirat zum fertigen Buch entwickelt hatte. In der Erstauflage wurden 1000 Exemplare gedruckt.

 

Das Besondere an diesem Projekt: Auch Senioren, die noch nie professionell geschrieben hatten, konnten ihre Erinnerungen festhalten. „Wir haben die Texte gemeinsam in einem Redaktionsteam bearbeitet. Einige haben uns super Vorlagen geliefert, andere haben uns Stichpunkte aufgeschrieben“, berichtete Oehler von der Arbeit. Joachim Knoblauch brachte die Artikel dann in die passende Form. „Das Buch ist schön kompakt, man kann es schnell in die Hemdtasche stecken und zum Beispiel im Zug lesen“, meinte Oehler.

 

Immer wieder machte er deutlich, dass man nicht den Anspruch auf wissenschaftliche Geschichtsschreibung habe, sondern man „kleine Alltagsgeschichten und Anekdoten von Jedermann“ erzählen wolle. „Diese Beschreibungen des Lebens können aber das Verstehen des größeren Zusammenhangs der Geschichte vereinfachen“, sagte Heinz-Gerd Jürriens, Erster Stadtrat Bad Bentheim, bei der Buchvorstellung.

 

Vier der 38 Autoren sind bereits verstorben. Zwei sind während der Arbeit an dem Buch gestorben, zwei waren vor Beginn der Arbeit tot. Aber ich glaube, die meisten Angehörigen werden es schön finden, wenn sie von ihren Lieben etwas lesen können“, sagte Oehler. Das Durchschnittsalter der Autoren lag bei 73 Jahren.

 

Das Buch „Senioren erinnern sich.  .  . damals an Burg und Mühle“ gibt es ab sofort zu einem Preis von 10,90 Euro bei folgenden Verkaufsstellen: Gildehaus : Hölscher und Beernink; Bonikowski. Bad Bentheim : Kleine- Ruse; Buchhandlung „Eden“ in der Bahnhofstraße; Touristinformation. Schüttorf : Moldwurf.


 

Grafschafter Wochenblatt vom 8.07.2015

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 Grafschafter Nachrichten vom 16.05.2015

 

Seniorenbeirat legt Notfallmappe vor

 

36-seitige Broschüre mit lebensrettenden Informationen von den GN hergestellt

 

 


Wichtige Informationen auf einen Blick enthält die vom Bad Bentheimer Seniorenbeirat herausgegebene Notfallmappe. Über die ersten Exemplare freuten sich jüngst (von links) Bürgermeister Dr. Volker Pannen, Hannelore Selker vom Seniorenbeirat, GN- Anzeigenverkaufsleiter Ulrich Schläger sowie Hildegard Salomon, Thorsten Schütz und Wilhelm Brüggenolte vom Seniorenbeirat.

 

 

 


 

 

 

Grafschafter Nachrichten vom 28.03.2015

 

 

Landrat steht Grafschafter Senioren Rede und Antwort

 

Kreisweites Treffen der Beiräte: Ärztlicher Notdienst und öffentlicher Personennahverkehr im Fokus der Sitzung

 

 

 

 

Im Fokus einer gemeinsamen Sitzung der Grafschafter Seniorenbeiräte am Dienstag im Feuerwehrhaus in Schüttorf standen der ärztliche Wochenendnotdienst bei Fachärzten und die Situation in der Notaufnahme in der Euregio- Klinik. Aber auch der öffentliche Personennahverkehr in der Grafschaft wurde unter die Lupe genommen.

 

 


 

 

Grafschafter Nachrichten vom 13.12.2014

 

 

 

 

 


 

Grafschafter Nachrichten vom 15.10.2014

 

 

 

 


 

Grafschafter Nachrichten vom 20.09.2014

 

 

 

 


 

 

Grafschafter Nachrichten vom 2.11.2013

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Grafschafter Nachrichten vom 8.07.2013

Senioren nehmen Pflegesystem unter Lupe

Beim Besuch in Oldenzaal stellen Bad Bentheimer fest: Entwicklung wie in Deutschland

„Gemeinsames Kaffeetrinken reicht uns nicht, wir wollen voneinander lernen“, hatten sich die Seniorenvereinigung von Oldenzaal und der Bad Bentheimer Seniorenbeirat vorgenommen, als sie 2011 ihre Partnerschaft gründeten.

gn Bad Bentheim/Oldenzaal. Nach mehreren erfolgreichen gemeinsamen Veranstaltungen galt der in jüngster Zeit stattgefundene Besuch der Bad Bentheimer in Oldenzaal der Information über Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Senioren in den Niederlanden. Die „Zorgfederatie Oldenzaal“, bestehend aus den drei Einrichtungen Scholtenhof, Mariahof und ThuisZorg, hatte für ihre deutschen Besucher, zu denen auch eine Abordnung des Seniorenbeirates Rheda-Wiedenbrück gehörte, die Türen des Scholtenhofs geöffnet.

In der einladenden Atmosphäre des hauseigenen Restaurants begrüßte Direktorin Angelique Lamme mit einer holländischen Kaffeetafel und herzlichen Willkommensworten ihre deutschen Gäste. Sie freue sich über das Interesse an ihrer Einrichtung, die durchaus in vielen Punkten beispielhaft für niederländische Alten- und Pflegeeinrichtungen sei. Ihr Haus, so Lamme, verfüge über Möglichkeiten des selbständigen Wohnens unter sukzessiver Zuhilfenahme von Zusatzdiensten, des umfassend betreuten Wohnens sowie über die Inanspruchnahme der vollständigen Pflege. Hinzu käme noch eine spezielle Abteilung für demenzkranke Alte. Wo Betreuung vonnöten sei, werde diese durch die günstige Relation von Bewohnern und Pflegepersonal gewährleistet.

Begünstigt werde diese auch noch durch die hohe Zahl von freiwilligen Helfern. Zu 350 Pflegebediensteten kämen 300 Helferinnen und Helfer, was allerdings für die Niederlande keine Besonderheit darstelle. In den Niederlanden habe der freiwillige Dienst in sozialen Einrichtungen Tradition und sei für viele Frauen ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens. Vor allem diese letzte Feststellung ließ die Bad Bentheimer aufhorchen, weil ihnen diesbezüglich in Deutschland auch andere Verhältnisse bekannt waren.

Bei dem sich an die Begrüßung anschließenden Rundgang durch das Haus hatte man Gelegenheit, Beispiele für die in Größe und Ausstattung unterschiedlichen Wohnungen kennen zu lernen. Alle wiesen die landestypische Gemütlichkeit auf. Teilweise eigene Möbel und viele Familienbilder sorgten für die persönliche Note in den Räumen. Neben der Helligkeit und Wärme dieser Wohnungen beeindruckte überall der ungehemmte Ausblick auf einen wunderschönen, hauseigenen Garten im Innenbereich der Anlage, wo die Bewohner Ruhe und Entspannung finden können. Dass es eine Massagepraxis und ein Friseursalon gab, überraschte nicht angesichts des vorhandenen Standards, ein hauseigener Laden jedoch mit den gebräuchlichsten Artikeln des täglichen Lebens dürfte in Deutschland in nicht allzu vielen Alteneinrichtungen zu finden sein. Die Bewohner und Patienten, mit denen man ins Gespräch kam, äußerten sich durchwegs zufrieden mit der Einrichtung und ihrem Leben dort, heißt es in einer Pressemitteilung des Bad Bentheimer Seniorenbeirates.

Nach einem Lunch gab es für die deutschen Gäste noch eine ausführliche Power-Point-Präsentation über die Einrichtung und das niederländische Pflegewesen. Direktorin Lamme ging darin besonders ein auf grundlegenden Änderungen bei den Pflegekosten, die fast alle im Laufe des Jahres 2013 eintreten würden, sodass sie kaum in der Lage sei, derzeit Verbindliches zu sagen. „Was heute noch gilt, kann morgen schon anders sein“, bedauerte sie, konkrete Fragen nicht immer genau beantworten zu können. Jedoch fasste sie die derzeitige Entwicklung in den Niederlanden wie folgt zusammenzufassen: Das niederländische Pflegesystem, das bisher im Wesentlichen durch staatliche Leistungen getragen wurde, entwickelt sich hin zu einem System, in dem der Einzelne und seine Familie in Zukunft mehr als bisher finanzielle Verantwortung übernehmen müssen, und damit nähert es sich dem deutschen System an.

Ein wertender genereller Vergleich der niederländischen Verhältnisse mit dem deutschen verbot sich den nicht fachkundigen Teilnehmern. Allerdings kamen sie wohl zu dem Schluss, dass etliche Elemente im Pflegewesen und den ihm zugrunde liegenden Konzepten sich ähneln oder gleich, manche gar identisch sind.

Die personelle Situation scheint auf den ersten Blick jedoch jenseits der Grenze besser zu sein, auch wegen der vielen Helfer. Bei der räumlichen und sächlichen Situation dürften die hiesigen Altenheime, insbesondere die in der Grafschaft, nach Auffassung der Gäste einem Vergleich standhalten. Ein Teilnehmer zog sein persönliches Resümee, indem er sich äußerte: „Es ist gut zu wissen, dass ich im Bedarfsfalle auch in einem Altenheim in Oldenzaal gut aufgehoben bin.“

Die Oldenzaaler Seniorenvereinigung als Gastgeber sowie ihre Bad Bentheimer Gäste sprachen am Schluss von einer wiederum gelungenen Veranstaltung, die mit einem Gegenbesuch fortgesetzt werden soll. Dann wird es darum gehen, eine Bad Bentheimer Senioreneinrichtung vorzustellen

 


 

 

Grafschafter Nachrichten vom 19.02.2013 

 

 

 

 

 

 

 


Grafschafter Nachrichten,  September 2012

 

 


Grafschafter Nachrichten vom 29. August 2012 

 

 

 

 


 

Grafschafter Nachrichten vom 5.7.2012

 

 

 

 

 

 


Grafschafter Nachrichten vom 28.12. 2011

 

 

 

 

 

 

 


Grafschafter Nachichten vom 27.10.2011

 

 

 

 


Grafschafter Nachrichten vom 17.03.2011

 

 

 


Grafschafter Nachrichten, August 2010

 

Vorstellung der Ergebnisse aus der Senioren- Befragung

 

 

 


Grafschafter Nachrichten vom 4.8.2010

 

 

 


Grafschafter Nachrichten vom 22.04.2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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